
- Gelungener Auftakt am Donnerstag: Ballonglühen nach dem ersten Start der Heißluftballone.
Rückblick: Gute Stimmung trotz Wetterkapriolen
Ballonpiloten beeindrucken mit Feuershow
Die 17th SAXONIA INTERNATIONAL BALLOON FIESTA ist Geschichte und wir schauen auf vier aufregende Tage zurück. Zum Start am Donnerstag schien die Sonne. 50 Heißluftballone und Luftschiffe stiegen zur ersten Fahrt in den Himmel. Zehntausende Leipziger waren mit Begeisterung dabei. Anschließend spielte sich die Band TAKAYO mit dem Teufelsgeiger in die Herzen der Zuschauer. Kelvin Kalvus ließ mit ungeheurer Perfektion die Glaskugeln tanzen. Und dann begann das BALLONGLÜHEN. In einer neuen Choreografie boten die Piloten ein perfektes Zusammenspiel der leuchtenden Giganten. Nicht nur Ballon-Experte Ike Clef-Prahm aus Hamburg war begeistert: "Das war der schönste Night glow, den ich je erlebt habe! Und ich habe schon Vieles gesehen." Das anschließende Höhenfeuerwerk ließ den Himmel spät abends noch einmal aufleuchten
Ab Freitag wurde das Wetter leider immer unbeständiger. Am Morgen konnten noch einige Ballone abheben, dann waren die Windböen einfach zu stark. Veranstalter Hans-Peter Wohlfahrt: "Es tut mir vor allem leid für die Piloten, aber auch für die Schausteller und Händler, die bei besserem Wetter natürlich mehr Besucher an ihren Ständen gehabt hätten. Doch schlechtes Wetter war ja angekündigt, deshalb hatten wir rechtzeitig für ein hochkarätiges Bühnenprogramm gesorgt!" Der noch junge Sänger Jeremy Williams und seine Tänzer heizten dem Publikum ein. Auch der Auftritt der Guggemusiker von "Gwärschlächor" kam super an.
Wegen der Windböen konnten die Ballonhüllen nicht mehr herausgeholt werden. Aber Ballonfahrer sind ja erfinderisch. Eine Brennerparade geht immer. Die neue Variante im Halbkreis hatte fast mystischen Charakter. Die Besucher dankten es mit viel Beifall.
Auch am Samstag konnten nur die kleinen Modellballone im Hauptbahnhof aufsteigen. Draußen war einfach zu viel Wind. Einzig der Hubschrauber konnte für Rundflüge genutzt werden. Die Stimmung auf dem Fiesta-Gelände war trotzdem super. Denn das Trommelgewitter aus Berlin - Stamping feet - hatten sich angesagt. Und die drei witzigen Schlagzeuger hatten das Publikum von der ersten Minute an auf ihrer Seite. In der zweiten Hälfte des Konzerts setzten die Ballonfahrer mit ihren Brennern im Takt ein. Eine gigantische Feuershow mit sechs Meter hohen Flammen - Gänsehautfeeling pur.
Ins Wasser gefallen ist leider der Sonntag. Fazit des Veranstalters Hans-Peter Wohlfahrt zu Open-Air-Events: "No risk, no fun."

- Super Stimmung, auch bei kühlen Temperaturen






